Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin - Kliniknews

April 2022 - TOP-Expertise bei der Behandlung chronischer Schmerzen

montardsiegelZum zweiten Mal erhält sie ein Focus-Siegel: Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin

Dr. med. Andrea Roth-Daniek, unsere Chefärztin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, erhält zum bereits zweiten Mal ein Focus-Siegel als TOP-Medizinerin. Die Schmerzexpertin leitet die Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin und wird für ihre fundierte Expertise im Bereich der der Behandlung chronischer Schmerzen ausgezeichnet. Sie ist besonders versiert im Umgang mit anhaltenden neuropathischen Schmerzen, deren Ursache häufig vielfältiger Natur ist.
 
In ihrem Team behandelt sie Betroffene nach dem sogenannten multimodalen Therapieansatz, der sich nicht nur auf den organischen Bezug der Schmerzentstehung konzentriert, sondern in gleichem Maße die psychischen und sozialen Umstände des chronisch Schmerzkranken berücksichtigt.

Was ist das Focus-Siegel?
Die Redaktion der Zeitschrift „Focus Gesundheit“ zeichnet mit der deutschlandweit bekannten Liste die besten Mediziner der Republik aus. Basis für die Prämierung ist die Auswertung von Resultaten einer unabhängigen Datenerhebung. Dazu werden unter anderem Umfragen in Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, die Anzahl und Qualität wissenschaftlicher Publikationen als auch Empfehlungen von Fachverbänden, Selbsthilfegruppen, Chef- und Oberärzten sowie niedergelassenen Medizinern ausgewertet.

November 2021 - Ablenkung auf vier Pfoten für schwerkranke Patienten

 
Therapiehuendin Ida_k
Sie ist klein, quirlig und hört auf den Namen Ida. Schnuppernd und neugierig schauend erleben wir den agilen Parson-Russel-Terrier bei unserem Kennenlernen. Auf ihren vier Pfoten erkundet sie die Station E0. Dort befinden sich in der Regel Patientinnen und Patienten, die am Ende ihres Lebens stehen. Es ist die Palliativstation der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Rhein-Maas Klinikums unter Leitung von Chefärztin Dr. med. Andrea Roth-Daniek.
Was macht die Therapiehündin Ida dort? „Ida ist eine unglaublich lebhafte und neugierige Hündin“, verrät uns ihr „Frauchen“ Nadine Hautvast. „Gleichzeitig ist sie aber auch sehr einfühlsam, sensibel und friedlich“, beschreibt sie die Hündin. Nadine Hautvast arbeitet als Logopädin im Rhein-Maas Klinikum und hat eine zusätzliche Therapiebegleithunde-Ausbildung absolviert.
Gerade Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden, verschließen sich oft vor der Außenwelt. Sie ziehen sich zurück, sind weder für Angehörige noch Pflegepersonal oder Ärzte ansprechbar. Auch physisch kapseln sie sich ab, die Gesamtmobilität verschlechtert sich dann häufig rasch.

Therapiehuendin Ida mit Team_k
„Und genau hier setzt die Tiertherapie an“, erläutert Dr. Andrea Roth-Daniek. „Aktuell besucht uns Ida einmal wöchentlich für zwei Stunden.“ Sie trifft dabei, nach vorheriger Einwilligung, schwerkranke Patienten. Sie ist einfach in deren Nähe und gibt ihnen Wärme, Zuneigung und Ablenkung. „Ida begegnet jedem Menschen vorurteilsfrei – egal ob er krank, alt oder schwach ist“, erklärt Nadine Hautvast. Streng werden dabei die Hygienerichtlinien eingehalten. Dazu gehört unter anderem, dass Ida jedes Mal frisch gesäubert, gekämmt und auf Ektoparasiten inspiziert zur Arbeit kommt.

Therapiehuendin Ida bei Patientenbesuch_k
Gerade Patienten, die zuvor schon ein Haustier hatten, werden von ihr motiviert, Kontakt aufzunehmen, ihr Fell anzufassen, sie zu streicheln. „Schon allein die Tatsache, dass sich der Patient mit Ida befasst, sich die Frage stellt, ob das Fell wohl weich ist oder wie sie wohl auf ihn reagieren mag, löst so viel in ihm aus. Viele Patienten treten darüber wieder in eine Kommunikation mit uns als Behandler ein und vielfach gelingen im Anschluss wieder Gespräche mit dem Ziel einer besseren Krankheitsbewältigung“, freut sich Dr. Roth-Daniek. „Mit der Tiertherapie werden ebenso Feinmotorik, Eigenbewegung und vieles Mehr beim Patienten gefördert und damit einer fortschreitenden krankheitsbedingten Mobilitätsverschlechterung entgegengewirkt “, führt sie aus. Jeder kleine Schritt, der das Wohlbefinden und die Lebensqualität palliativer Patienten steigere, sei ein Gewinn für Patienten, Angehörige und Pflegepersonal. „Und dafür machen wir uns mit Ida stark“, so beide, Ärztin und Therapeutin.

Juni 2021 - TOP-Expertise bei der Behandlung chronischer Schmerzen

Dr. med. Andrea Roth-Daniek, unsere Chefärztin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, erhält ein Focus-Siegel als TOP-Medizinerin. Die Schmerzexpertin, die seit 2018 die Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin leitet, wird für ihre fundierte Expertise im Bereich der der Behandlung chronischer Schmerzen ausgezeichnet. Sie ist besonders versiert im Umgang mit anhaltenden neuropathischen Schmerzen, deren Ursache häufig vielfältiger Natur ist. In ihrem Team behandelt sie Betroffene nach dem sogenannten multimodalen Therapieansatz, der sich nicht nur auf den organischen Bezug der Schmerzentstehung konzentriert, sondern in gleichem Maße die psychischen und sozialen Umstände des chronisch Schmerzkranken berücksichtigt.

FCG_TOP_Mediziner_2021_Chronische Schmerzen
 
Was ist das Focus-Siegel?
Die Redaktion der Zeitschrift „Focus Gesundheit“ zeichnet mit der deutschlandweit bekannten Liste die besten Mediziner der Republik aus. Basis für die Prämierung ist die Auswertung von Resultaten einer unabhängigen Datenerhebung. Dazu werden unter anderem Umfragen in Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, die Anzahl und Qualität wissenschaftlicher Publikationen als auch Empfehlungen von Fachverbänden, Selbsthilfegruppen, Chef- und Oberärzten sowie niedergelassenen Medizinern ausgewertet.

Mai 2021 - Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz

Am 1. Juni 2021 können chronisch Schmerzerkrankte und deren Angehörige im Rhein-Maas Klinikum anrufen. Genauer: zwischen 15 und 16 Uhr. Dann stehen ihnen zum Thema chronische Schmerzen
  • Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin,
  • Annegret Mund-Keller, Leitende Oberärztin und
  • Dr. med. Sibylle Schmidt, Oberärztin und Psychotherapeutin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin
RMK_Telefonaktion_Aktionstag gegen den Schmerz
am Telefon Rede und Antwort. Inhaltlich geht es schwerpunktmäßig um die Informationsvermittlung des am Rhein-Maas Klinikum etablierten sogenannten multimodalen schmerztherapeutischen Behandlungskonzepts. Dabei steht die Erläuterung des medizinischen und psychologischen Angebots im Fokus. Auch wird die Aufklärung bezüglich der Wechselwirkung von körperlichem und psychischem Befinden, insbesondere in Bezug auf eine angemessene Krankheits- und Schmerzbewältigung, Thema sein.

Bundesweite Telefonaktion
Am mittlerweile 10. bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ schaffen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen Bewusstsein für die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden. Damit ist der Schmerz eine Volkskrankheit wie Diabetes und Bluthochdruck. Zu den chronischen Schmerzerkrankungen gehören die unterschiedlichsten Arten: Rücken-, Kopf-, Nerven-, aber auch Tumorschmerzen.

Erreichbarkeit
In der Telefonaktion sind die Schmerzspezialistinnen unter der Telefonnummer 0800-18 18 120 für ihre Gesprächspartner erreichbar. „Über die Möglichkeiten sprechen wir mit unseren Patienten auf Augenhöhe. Am Aktionstag möchten wir den Ansatz der sogenannten partizipativen Entscheidungsfindung hervorheben, also mit Patienten und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, erklärt Dr. med. Andrea Roth-Daniek.

Oktober 2020 - Psychologie in der Schmerztherapie

Patientin, zwei Psychologinnen und eine Ärztin schauen in die Kamera und unterhalten sich. Alle tragen einen Mund-Nasen-Schutz. In der Mitte steht ein Modell einer Wirbelsäule und eine Flippchart.
Das Team der multimodalen Schmerztherapie bei der Besprechung mit einer Patientin. V. l. n. r.: Patientin Chantalle S., Psychologin Julia Schmidt, Dr. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin der Klinik und Jacqueline Quadflieg, psychologische Psychotherapeutin.
Was bedeutet Psychologie in der Schmerztherapie?
Wir haben ein Interview mit unseren Psychologinnen Julia Schmidt und Jacqueline Quadflieg geführt.

September 2020 - „Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück“ – Bildgeschenk für die Palliativstation

Wir freuen uns sehr! Eine Dame aus dem Aachener Raum hat uns ein Bild überlassen, das sie zur eigenen Trauerbegleitung gemalt hat. Sie möchte mit diesem Bild anderen Trauernden Trost spenden und kam auf die Idee, sich an die Palliativstation des Rhein-Maas Klinikums zu wenden.
„Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück“ wird einen Platz in unserem Verabschiedungszimmer finden – frei nach dem Sinn „nach dem Tod bleibt etwas“.

RMK_Bilduebergabe Rarei Palliativmedizin
Sie wollen auch die Palliativstation unterstützen?

Nicht alle Kosten der Pflegestation werden über Pflegesätze finanziert, z.B. die besondere patientenfreundliche Ausstattung der Station, Fortbildungen für Mitarbeiter, die Beschaffung zusätzlicher medizinischer Hilfsmittel.
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen möchten. Hierüber lassen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zukommen, die sie steuerlich geltend machen können.

Spendenkonto Palliativstation:

IBAN: DE73 3905 0000 0002 8533 98
Sparkasse Aachen

Mai 2020 - Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“

Schmerzspezialisten der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Rhein-Maas Klinikums geben telefonisch Tipps.

Zwei Stunden lang können chronisch Schmerzerkrankte am 2. Juni 2020 im Rhein-Maas Klinikum anrufen. Genauer: zwischen 13 und 15 Uhr. Dann stehen ihnen
  • zum Thema Schmerztherapie Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin und Dr. of medicine (UA) Lina Rashid, Oberärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum und
  • zum Thema Schmerzen und die psychische Befindlichkeit die Psychologinnen Julia Schmidt und Jacqueline Quadflieg der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum
am Telefon Rede und Antwort. Inhaltlich soll es schwerpunktmäßig um die Informationsvermittlung eines multimodalen schmerztherapeutischen Behandlungskonzepts gehen, mit Fokus auf Erläuterung des medizinischen und psychologischen Angebots. Auch wird die Aufklärung bezüglich der Wechselwirkung von körperlichem und psychischem Befinden, insbesondere in Bezug auf eine angemessene Krankheits- und Schmerzbewältigung, thematisiert.

Am mittlerweile 9. bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über dauerhafte Schmerzen. Bei sechs Millionen von ihnen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen.

Auch bei der bundesweiten Telefonaktion dabei
Bereits von 10 bis 11 Uhr wird sich die Oberärztin der größten Schmerzklinik der Region, Dr. Lina Rashid, in der bundesweiten Telefonaktion unter der Telefonnummer 0800 18 18 120 Fragen ihrer Gesprächspartner beantworten. „Über die Möglichkeiten sprechen wir mit unseren Patienten auf Augenhöhe. Am Aktionstag möchten wir den Ansatz der sogenannten partizipativen Entscheidungsfindung hervorheben, also mit Patienten und ihren Angehörigen ins Gespräch kommen und sie beraten“, erklärt sie.

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2. Juni 2020 zwischen 13 und 15 Uhr
Ansprechpartnerinnen:
  • Dr. med. Andrea Roth-Daniek, Chefärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3101 zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
  • Dr. of medicine (UA) Lina Rashid, Oberärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3101 zum Thema Schmerz und Schmerztherapie
  • Julia Schmidt M. Sc., Psychologin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-3686 zum Thema Schmerz und Psyche
  • Jacqueline Quadflieg M. Sc., Psychologin in der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin, Tel. 02405 62-4567 zum Thema Schmerz und Psyche

Januar 2020 - 🐶🐾❤️ Lennard – Der Therapiehund mit den großen Pfoten 🐶🐾❤️

Gerade Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden, verschließen sich oft vor der Außenwelt. Sie ziehen sich zurück, sind weder für Angehörige noch Pflegepersonal oder Ärzte ansprechbar. Auch physisch verschließen sie sich, die Gesamtmobilität verschlechtert sich rasch.

Lennard 1Lennard 2

„Und genau hier setzt die Tiertherapie an“, erläutert Dr. med. Andrea Roth Daniek, Chefärztin der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am Rhein-Maas Klinikum. „In der Anfangsphase wird Lennard einmal wöchentlich für zwei Stunden eingesetzt.“ Er besucht, nach vorheriger Einwilligung, Patienten auf ihrer Station. Das heißt, er wird einfach für die Patienten da sein, ihnen Nähe und Wärme geben. „Denn ein Hund, besonders ein Therapiehund wie Lennard, begegnet jedem Menschen vorurteilsfrei – egal ob er krank ist, alt, schwach oder kerngesund“, erklärt Melanie Frantzen, im Rhein-Maas Klinikum arbeitende Case Managerin und Kynotherapeutin.

Selbstverständlich werden bei den Besuchen die Hygienerichtlinien, basierend auf den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts – strengstens eingehalten. Dazu gehört unter anderem, dass Lennard alle drei statt alle sechs Monate, wie ein normaler Haushund, entwurmt wird. Außerdem kommt Lennard natürlich jedes Mal frisch gesäubert, gekämmt und auf Ektoparasiten inspiziert zur Arbeit. Seine Krallen müssen kurz geschnitten und frei von scharfen Kanten sein.

Wir freuen uns über dieses Angebot für unsere Patienten in der Schmerztherapie und Palliativmedizin, das auch dank vieler Spenden im letzten Jahr realisiert werden konnte.
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